Das wichtigste Beispiel in diesem Bereich ist Deutschland. Laut einer jährlichen Umfrage für das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI), Krankenhaus-Barometer 2008, waren 9 % aller deutschen Krankenhäuser zum Zeitpunkt der Studie durch einen “Nottarifvertrag” abgedeckt, der von der abgeschlossenen Vereinbarung abwich, um Rentabilität und Arbeitsplätze zu sichern. Weitere 3 % sind für die Auslachtung eines “Notstandsabkommens” vorgesehen. Rund 98 % der Tarifverträge enthielten 2008 eine Opt-out-Regelung aus der gesetzlichen Arbeitszeitregelung. Im Rahmen einer Änderung des Entsendegesetzes aus dem Jahr 2009 ist es jedoch nicht erforderlich, eine Vereinbarung über mehrere Arbeitgeber zu verlängern, um einen Mindestlohn für Beschäftigte im Gesundheitswesen festzulegen. Im Mai 2010 genehmigte das Bundesarbeitsministerium einen stündlichen Mindestlohn für Hilfspflegekräfte (siehe Kasten). (E) Solche Vereinbarungen werden in Verständigungsschreiben zwischen den Parteien bestätigt. (B) Für das Akademische Jahr 2019/2020, das Akademische Jahr 2020/2021 und das Akademische Jahr 2021/2022 gelten vorbehaltlich der nachstehenden Artikel 21.05 b) und d) gegebenenfalls folgende Call-Zahlungssätze: Mit einer Ausnahme gilt dasselbe für das Recht auf Tarifverhandlungen. Diese Ausnahme gilt für Deutschland, wo religiöse Gesundheitsorganisationen nicht an Tarifverhandlungen beteiligt sind. Genauer: In Deutschland werden rund 34 % der Versorgung in Krankenhäusern, 16 % der Versorgung in Reha-Kliniken, 55 % der stationären Versorgung und 38 % der ambulanten Versorgung von einer Reihe von gemeinnützigen Organisationen erbracht (Daten des Statistischen Bundesamtes). Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die bei einigen religiösen Wohltätigkeitsorganisationen (protestantische und katholische Wohltätigkeitsorganisationen) beschäftigt sind, fallen nicht unter das Bundesarbeitsrecht oder das Betriebsverfassungsgesetz, sondern durch das kirchliche Arbeitsrecht.

Nach diesem Gesetz werden die Beschäftigungsbedingungen (Arbeitsvertragsrichtlinien, AVR) durch Provisionen festgelegt, die aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern bestehen. Folglich gibt es keine Tarifverhandlungen mit Gewerkschaften im Gesundheitswesen, die protestantische und katholische Gesundheitsorganisationen abdecken. In Belgien, Litauen und Portugal beispielsweise finden Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und dem Staat als Arbeitgeber statt. In Belgien bedeutet die föderale Struktur des Staates, dass nationale Abkommen in Vereinbarungen auf regionaler Ebene umgesetzt werden müssen. In Litauen hat das Ergebnis solcher zentralisierten Verhandlungen nicht die Form eines Tarifvertrags, sondern von Rechtsvorschriften über die allgemeine Finanzielle Vorausschau, die den Rahmen für weitere Verhandlungen auf lokaler Ebene bilden. In Portugal finden Verhandlungen statt, aber Entscheidungen können letztlich einseitig von der Regierung getroffen werden. Ein Als Zeuge vorgeladener Gebietsansässiger wird für die für den Gerichtsdienst erforderliche Zeit beurlaubt. Während dieser Beurlaubungszeit fallen weiterhin alle Vorteile des Abkommens an, die weiterhin regelmäßig bezahlt werden. Der Bewohner übergibt dem Arbeitgeber alle Zeugen- oder Geschworenenhonorare, die aufgrund der Vorladung erhalten wurden, sofern diese den regulären Lohn des Bewohners für die Dauer des Urlaubs nicht übersteigen. Sollte der Bewohner Gebühren erhalten, die über seine reguläre Bezahlung hinausgehen, behält der Bewohner dieses Geld. Eine Reihe von Vereinbarungen, die auf sektoraler oder lokaler Ebene ausgehandelt wurden, zielen speziell darauf ab, Pflegekräfte wieder in den Sektor zu locken, die entweder längere Mutterschafts- und Elternurlaube hinter sich gelassen haben oder in einem anderen Land arbeiten mussten.

Eine Vereinbarung in Malta stellt sicher, dass Krankenschwestern und Hebammen, die den Sektor verlassen, weiterhin auf einer “Reserveliste” stehen. Wenn sie zurückkehren wollen, stellt dies sicher, dass sie ihre bisherige Leistung ansammeln lassen können, was sich dann in ihrem Gehalt und der Berechnung der Gesamtdauer der Dienstzeit (z. B. für die Altersvorsorge) widerspiegelt. Die irische Vereinbarung zur Anhebung der Löhne und Gehälter für Haushaltshilfen sieht auch eine Erhöhung der Urlaubsansprüche (auf 23 Tage) vor.